Quiz: Welche Epoche bist du?

Ehrwürdiges Mittelalter oder doch eher wilde 68er? Finde heraus, welche Epoche am besten zu dir passt.

Ein Quiz für alle, die sich schon immer gefragt haben, was ihre Präferenz für Coop oder Migros für einen geschichtswissenschaftlichen Hintergrund hat.

https://docs.google.com/forms/d/10nzc34ycLIiU6TTxRlxONY4whPMD-0CDcetvHAPmEcg/edit

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die alltägliche Selbstverständlichkeit lesen

Wir verbringen die meiste Zeit im Studium damit. Nichts fasst unsere Studienzeit besser zusammen. Eine Selbstverständlichkeit. Hinter ihrem Schleier gewinnt im Kontext der medialen Umwälzung ein kleines Wörtchen an Profil. Von Léonard Wiesendanger

lesen ist ein unscheinbares Wort, klein und alltäglich. Ebenso unscheinbar ist die Praxis, die wir Lesenden mit dem Wort verbinden. lesen ist im doppelten Sinne alltäglich: dass wir weder Wort noch Tätigkeit zur Kenntnis nehmen. Im Studium nehmen wir das Wort lesen so hin, wie die Erwartung der Dozierenden diesen oder jenen Text auf nächste Woche … zu haben, in derselben unscheinbaren Weise wie Du diesen Text …, beiläufig und ohne einen weiteren Gedanken.

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Wie in Krakau die Kronen getragen werden

Wenn du Dschungel, Weihnachtskitsch und Tradition suchst und du schon immer eine fremde Sprache im Sportstudio lernen wolltest, dann bist du in Krakau richtig! Ein Erfahrungsbericht darüber, wie man sich während eines Erasmusaufenthaltes zu Hause fühlen kann. Von Nicole Traber und Marion Florianne Knöpfel

Unser drittes Semester im Master sollte für uns ein ganz besonderes werden – wir hatten uns für einen Auslandaufenthalt in Krakau an der Universität Jagielloński entschieden. Die Universität, welche im Jahre 1364 gegründet worden war und somit zu den ältesten Europas zählt, besuchen ungefähr 40`000 Studierende – also eine Vielzahl mehr als wir es von Basel gewohnt sind.

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Poesie ist Seelenstriptease in seiner ästhetischsten Form

Gedichte sind mehr als die verstaubte Maturalektüre, die man Wort für Wort analysieren musste. Ein Liebesbrief an die Poesie. Von Sophie De Stefani

Poesie. Keine andere Kunstform lässt so tief in das Innenleben des Künstlers blicken wie du. Mit dir entblösst er sich vor der Welt, lässt uns an seinen intimsten Gedanken teilhaben, wenn er über die Liebe, den Tod oder die Einsamkeit schreibt.

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Wir sind wieder da!

Der Jetzt-Zeit Blog meldet sich nach einer etwas längeren Pause zurück mit der einen oder anderen Neuerung!

Hier die Auswahl an Leckerbissen: neues Logo, Präsenz auf Social Media (Facebook und Instagram) und – ganz wichtig! – in Zusammenarbeit mit dem Verein Reatch. Genannter nimmt sich zum Ziel, den wissenschaftlich-gesellschaftlichen Austausch zu fördern. Reatch betreibt mitunter einen Blog, auf welchem die von uns geschriebenen Artikel in Zukunft willkommen sind, vice versa finden ihre Artikel auf unserem Blog ein Zuhause. Unsere geschätzten Leser*innen erwartet somit eine breitere Palette von Artikeln, unsere geschätzten Schreiber*innen dürfen wiederum auf eine höhere Leserzahl hoffen.

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«Who the fuck is Jakob Burckhardt?»

Es gibt Dinge, die sollte man im Seminar besser nicht sagen. Wir haben ein paar davon zusammengetragen. Von der Redaktion

Mit den mündlichen Beiträgen in den Seminaren am Histi ist es ja so eine Sache: Viele Leute sagen prinzipiell gar nichts. Nie. Sie verschanzen sich hinter ihren Laptops und man fragt sich, ob sie überhaupt wissen, in welcher Lehrveranstaltung sie sich gerade befinden. Auf der anderen Seite gibt es diejenigen KommilitonInnen mit einem ausgeprägten Mitteilungsbedürfnis. Sie haben immer etwas zu melden. Mit besonderer Vorliebe führen sie eine geisteswissenschaftliche Autorität an, die ihrem an sich schwachen Argument den Anschein von geistigem Tiefgang verleihen soll («Mit Foucault könnte man sagen…»)

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«Ich will nichts wissen, ich halte mir das Wissen fragend vom Leib».

Studieren ist nicht gleich Studium und will gelernt sein. Eine paar Gedanken zum neuen Semester. Von Léonard Wiesendanger

Ich habe Schiller gelesen. Eine akademische Antrittsrede. Wer sich für sie interessiert, bitte, sie liest sich gut und schnell; die Rede soll mir hier nur als Einstieg dienen: weil ich aber weder Philosoph noch thätiger Weltmann bin und mir meine edle Wißbegierde leider nicht selten abhandenkommt, damit auch mein Zugang zu den reichen Quellen edelsten Vergnügens, schreibe ich hier keine Antrittsrede, sondern belasse es bei einem Versuch. Dieser darf gerne halbherzig sein. Unzulänglichkeiten sind seine Form.

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Vedi Napoli e poi muori, oder: ein Traum, der wahr wurde

Ein Auslandsemester ist nicht immer eitel Sonnenschein, vor allem in der süditalienischen Metropole Neapel. Toll war’s trotzdem. Von Carina Basig

Napoli sehen und sterben. Wer die Stadt besucht, wird schnell merken, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, dieses Zitat auszulegen. Man kann in Frieden sterben, weil man die Stadt gesehen hat und es auf der Welt nichts Schöneres zu sehen gibt. Oder aber man stirbt, weil man sich die Stadt ansieht und dabei von der Mafia erschossen oder von einem Motorrad überfahren wird. Beides scheint mir realistisch.

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Daniele Ganser und das Problem der gesellschaftlichen Polarisierung

Verschwörungstheorien sind im Trend. Noch trendiger sind ihre Vertreter wie beispielsweise der Historiker und selbsternannte Friedensforscher Daniele Ganser. Der Versuch einer Annäherung an das Phänomen und ein Plädoyer dafür, sich ab und an mit Verschwörungstheorien zu beschäftigen. Von Mara Dieterle

Sie sind ein weites Feld, die Verschwörungstheorien. Und sie sind ein Minenfeld. Trotzdem ist es wert, sich ab und an vertiefter mit ihnen auseinanderzusetzen. Seit einiger Zeit (sogar seit einigen Jahren) mache ich in meinem persönlichen Umfeld immer wieder Erfahrungen, die mein Interesse an dieser Thematik wecken.

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