Sie sind aktuell in aller Munde, bei einigen höchst wohlwollend, bei anderen mit grosser Abneigung: die Verschwörungstheorien. Doch wovon sprechen wir eigentlich, wenn wir diesen Begriff verwenden? Ein Erklärungsansatz nach Michael Butter. Von Lisa Kwasny

Menschen in deinem Umfeld erwähnen in einem Nebensatz plötzlich, dass die Coronazahlen möglicherweise gefälscht sind? Jemand hat auf deine Hauswand «Plandemie» geschrieben? Oder deine Mutter leitet dir Telegram-Nachrichten weiter, welche «beweisen», dass Impfen unfruchtbar macht? Diese Erfahrungen teilen aktuell viele Menschen. Die Corona-Pandemie hat das Gros der Verschwörungstheorien von den Rändern der Gesellschaft in die Mitte zurückgeholt. Doch warum?

Der Übergang vom Studium ins Berufsleben ist eine aufregende und wichtige Phase in unserem Leben. Für Absolventen geisteswissenschaftlicher Fächer gibt es jedoch oft viele Hürden zu überwinden. Von Saida Tron

Im September 2020 war es endlich so weit: Bei einer wegen Corona etwas abgespeckten Diplomfeier wurde mir und anderen Absolventen der Uni Basel der Titel «Master of Arts» verliehen. Zu diesem Zeitpunkt hatten viele meiner Kollegen längst einen krisenfesten Plan für ihre berufliche Zunft geschmiedet (z.B. Lehrer werden).

Die meisten Schweizer Universitäten, inklusive die Universität Basel, arbeiten mit der Stiftung „Fondation Zdenek et Michaela Bakala“ zusammen. Dabei hat das tschechische Gericht unter Würdigung der gegebenen Umstände entschieden, dass es gerechtfertigt ist, den Gründer der Stiftung, Herrn Zdenek Bakala, als einen Gauner zu bezeichnen. Von Tomas Marik

Wer ist Zdenek Bakala?
Der tschechische Investor Zdenek Bakala besitzt laut Forbes eine dreiviertel Milliarde Schweizer Franken. Er wohnt in der Schweiz und ist ein Mitbesitzer des Eishockeys Teams Lausanne HC. Aus seinem Heimatland flüchtete er 1980 vor dem Kommunismus in die USA und studierte unter anderem an der University of California. Später arbeitete er bei der Credit Suisse. Nach der Samtenen Revolution kehrte er zurück nach Prag, um mit seinem marktwirtschaftlichen Wissen eine Investmentgesellschaft zu gründen, die er später verkaufte.

Die Schönheit ist Lust und Last des weiblichen Geschlechts. Was Spielwiese der eigenen Entfaltung sein könnte, ist eher Schlachtfeld der gesellschaftlichen Normen. Unerreichbare Ideale halten die verunsicherte Frau gefangen in einer Endlosschleife aus Versuchen und Versagen. Zeit, unsere Vorstellung von Schönheit selbst in die Hand zu nehmen. Von Jacqueline Fischer

Das siebzehn-jährige Ich, vor dem Spiegel: Der kritische Blick bleibt dort hängen, wo sich die Oberschenkel wie weiche Kissen aneinanderschmiegen, dort, wo eigentlich eine luftige Lücke sein sollte. Die Oberschenkel sind zu dick, denkt das Ich. Der Bauch? Zu dick. Die Brüste? Zu klein. Und dann wandert der Blick weiter nach oben, ins Gesicht. Er begutachtet die Nase, von vorne und im Profil und obwohl das Ergebnis immer dasselbe ist, ist es doch erschreckend: da sitzt eine Kartoffel im Gesicht. „Un patatino“, wie der Italienischlehrer einmal sagte. Kartoffelig rund sind auch die Backen. Von kantigen Wangenknochen keine Spur. Das Ich steht oft so vor dem Spiegel. Es stellt sich täglich auf die Waage. Verzichtet auf Essen, macht sich Wochenpläne, zählt Kalorien. Manchmal, wenn es schwach wird, isst es übermässig viel, stopft alles in sich hinein, was es finden kann. Das macht es heimlich, oft über mehrere Tage, Wochen oder Monate hinweg. Dann schämt und verkriecht es sich. Im Sommer nur lange Hosen, weite Shirts. Wenn andere baden gehen, geht es nach Hause.

Der Hype um das aufkommende Forschungsgebiet der Neurowissenschaften – Neues Wissen, neue Techniken, neue Verfahren. Was bieten neue Therapietechniken wie Neurofeedback wirklich? Eine Analyse am Beispiel der Schizophrenie. Von Anja Blaser

Neuro-Was? Neurowissenschaften ist vielen noch ein Fremdwort. Nach und nach nimmt dieser Begriff, welcher die naturwissenschaftlichen Forschungsbereiche rund um Aufbau und Funktionsweise von Nervensystemen bezeichnet, an Bedeutung zu und mit ihm auch die Wichtigkeit der neusten Technologien und Verfahren aus dieser Disziplin. Dazu gehört auch das Neurofeedback.

In der modernen Berufswelt müssen wir viele Entscheidungen treffen, was aufregend sein kann, manchmal aber auch ganz schön einschüchternd. Von Vanessa Thai

In der sich heutzutage schnell verändernden Arbeitswelt mit ihren immer neuen Herausforderungen fühlt man sich nicht allzu selten als junge Erwachsene oder junger Erwachsener überfordert. Dies vor allem beim Übergang von der Komfortzone Universität in das Ungewisse. Nicht umsonst wird Student/innen geraten, während dem Studium bereits praktische Erfahrungen zu sammeln, damit man nicht nur mit theoretischem Wissen versucht, eine Stelle anzutreten. Die absolute Jobgarantie hat man aber nie, egal wie gut man sich vorbereitet. Deswegen gibt es theoretisch eigentlich immer Luft nach oben mit Weiterbildungen, anderen Studiengängen etc. 

Fast jeder hat den Namen Jacob Burckhardt schon mal gehört…Wirklich etwas damit anfangen, können aber nur wenige. Von Sophie De Stefani

Jede*r Geschichtsstudent*in in Basel wird eher früher als später den Namen Jacob Burckhardt zu hören bekommen. Der Geschichtsprofessor scheint für die Uni von grosser Bedeutung zu sein, und dies verwundert nicht, kennt man Jacob Burckhardt ja vor allem als „Erfinder der Renaissance“. Er flösste dem bis anhin kunstgeschichtlichen Begriff die Bedeutung ein, mit der wir ihn heute assoziieren: der Beginn des Individualismus, die Rückbesinnung auf die Antike und der Wandel des urbanen Lebens. Sein 1860 erschienenes Buch „Die Kultur der Renaissance in Italien – Ein Versuch“ gilt heute noch als Standardwerk für die Renaissance.

Wenn du Dschungel, Weihnachtskitsch und Tradition suchst und du schon immer eine fremde Sprache im Sportstudio lernen wolltest, dann bist du in Krakau richtig! Ein Erfahrungsbericht darüber, wie man sich während eines Erasmusaufenthaltes zu Hause fühlen kann. Von Nicole Traber und Marion Florianne Knöpfel

Unser drittes Semester im Master sollte für uns ein ganz besonderes werden – wir hatten uns für einen Auslandaufenthalt in Krakau an der Universität Jagielloński entschieden. Die Universität, welche im Jahre 1364 gegründet worden war und somit zu den ältesten Europas zählt, besuchen ungefähr 40`000 Studierende – also eine Vielzahl mehr als wir es von Basel gewohnt sind.

Gedichte sind mehr als die verstaubte Maturalektüre, die man Wort für Wort analysieren musste. Ein Liebesbrief an die Poesie. Von Sophie De Stefani

Poesie. Keine andere Kunstform lässt so tief in das Innenleben des Künstlers blicken wie du. Mit dir entblösst er sich vor der Welt, lässt uns an seinen intimsten Gedanken teilhaben, wenn er über die Liebe, den Tod oder die Einsamkeit schreibt.