Anfang April habe ich eine Umfrage gestartet, weil ich wissen wollte: Inwiefern hat Covid-19 die finanzielle Situation der Studierenden beeinflusst und welche Konsequenzen haben sich daraus für diese ergeben? Die Ergebnisse sind im folgenden Artikel zusammengefasst. Von Sarah Preiswerk, Vorständin Kultur der skuba

Einer der vielen Gründe für diese Umfrage war, dass ich selbst meinen Haupterwerb verloren habe und sich dadurch verschiedene Veränderungen für mich ergeben haben. Ich vermutete, dass viele Studierenden ähnliches erleb(t)en. Um Klarheit darüber zu erlangen, wie genau diese Veränderungen für andere ausgesehen haben, wurde ein Fragebogen aus geschlossenen und halboffenen Fragen sowie einer offenen zusammengestellt. Insgesamt haben 122 Studierende an der Umfrage teilgenommen, wobei alle alle Fragen beantwortet haben. In Anbetracht der Anzahl von Studierenden und dem Aufwand der Bewerbung seitens der skuba und Universität ist dies unter dem Strich ziemlich dürftig. Nichtsdestotrotz geben die Antworten Einblicke in die Gefühlslage der Studierenden. Der Tenor ist spürbar: Die Studierenden haben genug vom Bildschirmunterricht, sehnen sich nach Präsenzunterricht und dem Austausch unter Mitstudierenden. Vielen fehlt das universitäre Umfeld – einige haben es noch gar nicht kennenlernen dürfen. Eine Situation, die von Studierenden und Dozierenden gleichermassen Geduld und Energie fordert.

Covid-19 hat unser aller Leben verändert. In der gesellschaftlichen Debatte über die psychisch-gesundheitlichen Folgen der Pandemie gehen Studierende oft vergessen. Wir geben drei Studierenden eine Stimme, die 2020 viel zu kämpfen hatten und ihre gegenwärtige Situation reflektieren. Von Tomas Marik

Das Jahr 2020 neigt sich langsam dem Ende zu. Impfung, Risikogruppe, Wuhan, Fallzahlen, Bergamo, „nur eine Grippe“, Maskenpflicht, Massnahmen und Verbot sind nur ein paar Schlagwörter, die sich wohl für eine lange Zeit in unser Bewusstsein eingebrannt haben. In der Mitte all dieser Begriffe steht Corona / Covid-19, ein Virus, der das Leben aller verändert oder auch beendet hat.

Ein Auslandsemester ist nicht immer eitel Sonnenschein, vor allem in der süditalienischen Metropole Neapel. Toll war’s trotzdem. Von Carina Basig

Napoli sehen und sterben. Wer die Stadt besucht, wird schnell merken, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, dieses Zitat auszulegen. Man kann in Frieden sterben, weil man die Stadt gesehen hat und es auf der Welt nichts Schöneres zu sehen gibt. Oder aber man stirbt, weil man sich die Stadt ansieht und dabei von der Mafia erschossen oder von einem Motorrad überfahren wird. Beides scheint mir realistisch.

Ein Problem der Mediävisten? Von Iulia Malaspina

Neulich war ich daran, mich mit einer bestimmten Periode des Mittelalters auseinanderzusetzen. Ich versuchte, zu rekonstruieren, was in einem bestimmten Land in zwei besonders dunkeln Jahrhunderten passiert ist. Dunkel waren diese Jahrhunderte, weil sie fast nichts hinterlassen haben – nämlich: