Anfang April habe ich eine Umfrage gestartet, weil ich wissen wollte: Inwiefern hat Covid-19 die finanzielle Situation der Studierenden beeinflusst und welche Konsequenzen haben sich daraus für diese ergeben? Die Ergebnisse sind im folgenden Artikel zusammengefasst. Von Sarah Preiswerk, Vorständin Kultur der skuba

Einer der vielen Gründe für diese Umfrage war, dass ich selbst meinen Haupterwerb verloren habe und sich dadurch verschiedene Veränderungen für mich ergeben haben. Ich vermutete, dass viele Studierenden ähnliches erleb(t)en. Um Klarheit darüber zu erlangen, wie genau diese Veränderungen für andere ausgesehen haben, wurde ein Fragebogen aus geschlossenen und halboffenen Fragen sowie einer offenen zusammengestellt. Insgesamt haben 122 Studierende an der Umfrage teilgenommen, wobei alle alle Fragen beantwortet haben. In Anbetracht der Anzahl von Studierenden und dem Aufwand der Bewerbung seitens der skuba und Universität ist dies unter dem Strich ziemlich dürftig. Nichtsdestotrotz geben die Antworten Einblicke in die Gefühlslage der Studierenden. Der Tenor ist spürbar: Die Studierenden haben genug vom Bildschirmunterricht, sehnen sich nach Präsenzunterricht und dem Austausch unter Mitstudierenden. Vielen fehlt das universitäre Umfeld – einige haben es noch gar nicht kennenlernen dürfen. Eine Situation, die von Studierenden und Dozierenden gleichermassen Geduld und Energie fordert.

Fast jeder hat den Namen Jacob Burckhardt schon mal gehört…Wirklich etwas damit anfangen, können aber nur wenige. Von Sophie De Stefani

Jede*r Geschichtsstudent*in in Basel wird eher früher als später den Namen Jacob Burckhardt zu hören bekommen. Der Geschichtsprofessor scheint für die Uni von grosser Bedeutung zu sein, und dies verwundert nicht, kennt man Jacob Burckhardt ja vor allem als „Erfinder der Renaissance“. Er flösste dem bis anhin kunstgeschichtlichen Begriff die Bedeutung ein, mit der wir ihn heute assoziieren: der Beginn des Individualismus, die Rückbesinnung auf die Antike und der Wandel des urbanen Lebens. Sein 1860 erschienenes Buch „Die Kultur der Renaissance in Italien – Ein Versuch“ gilt heute noch als Standardwerk für die Renaissance.

Wenn du Dschungel, Weihnachtskitsch und Tradition suchst und du schon immer eine fremde Sprache im Sportstudio lernen wolltest, dann bist du in Krakau richtig! Ein Erfahrungsbericht darüber, wie man sich während eines Erasmusaufenthaltes zu Hause fühlen kann. Von Nicole Traber und Marion Florianne Knöpfel

Unser drittes Semester im Master sollte für uns ein ganz besonderes werden – wir hatten uns für einen Auslandaufenthalt in Krakau an der Universität Jagielloński entschieden. Die Universität, welche im Jahre 1364 gegründet worden war und somit zu den ältesten Europas zählt, besuchen ungefähr 40`000 Studierende – also eine Vielzahl mehr als wir es von Basel gewohnt sind.

Ein Auslandsemester ist nicht immer eitel Sonnenschein, vor allem in der süditalienischen Metropole Neapel. Toll war’s trotzdem. Von Carina Basig

Napoli sehen und sterben. Wer die Stadt besucht, wird schnell merken, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, dieses Zitat auszulegen. Man kann in Frieden sterben, weil man die Stadt gesehen hat und es auf der Welt nichts Schöneres zu sehen gibt. Oder aber man stirbt, weil man sich die Stadt ansieht und dabei von der Mafia erschossen oder von einem Motorrad überfahren wird. Beides scheint mir realistisch.

Was haben das Mensa-Aufräumsystem mit der katalonischen Sezession und der UB-Kaffee mit einer Socke zu tun? Lest selbst. Von Luca Thoma

Wer in den letzten Monaten sein oder ihr Mittagsmahl in der Mensa genossen hat, der wird sich über die Menschenaufläufe beim Ausgang gewundert haben. Was ist denn hier bloss los? Hat sich der katalonische Sezessionskonflikt auf die Mensa ausgeweitet? Wird für einen nüchterneren Schreibstil in der SV-Menübeschreibung demonstriert?