Die skuba, die studentische Körperschaft der Universität Basel, vertritt die Interessen der Studierenden an der Universität Basel auf offiziellem Weg. Da die skuba nicht allen ein Begriff ist, stellen wir die fünf Vorstandsmitglieder pünktlich zu Semesterbeginn vor. Von Léonard Wiesendanger

Der Vorstand ist die Exekutive der skuba und konstituiert diese zusammen mit dem Studierendenrat (Legislative) und den Fachgruppen. Er setzt sich aus fünf Vorstandsmitgliedern zusammen, die für je ein Ressort zuständig sind, die lauten: Inneres, Äusseres, Lehre und Qualitätssicherung, Soziales, Kultur. Einmal jährlich wird der Vorstand in Gesamterneuerungswahlen vom Studierendenrat gewählt und im Falle eines vorzeitigen Abgangs einzeln nachgewählt. Was sind ihre Aufgaben? Was sind ihre persönlichen Anliegen? Hier die Vorstehenden im Porträt. Fragen von euch zu ihren Aussagen, zur skuba oder auch allgemein zur Hochschulpolitik sind erwünscht!

Anfang April habe ich eine Umfrage gestartet, weil ich wissen wollte: Inwiefern hat Covid-19 die finanzielle Situation der Studierenden beeinflusst und welche Konsequenzen haben sich daraus für diese ergeben? Die Ergebnisse sind im folgenden Artikel zusammengefasst. Von Sarah Preiswerk, Vorständin Kultur der skuba

Einer der vielen Gründe für diese Umfrage war, dass ich selbst meinen Haupterwerb verloren habe und sich dadurch verschiedene Veränderungen für mich ergeben haben. Ich vermutete, dass viele Studierenden ähnliches erleb(t)en. Um Klarheit darüber zu erlangen, wie genau diese Veränderungen für andere ausgesehen haben, wurde ein Fragebogen aus geschlossenen und halboffenen Fragen sowie einer offenen zusammengestellt. Insgesamt haben 122 Studierende an der Umfrage teilgenommen, wobei alle alle Fragen beantwortet haben. In Anbetracht der Anzahl von Studierenden und dem Aufwand der Bewerbung seitens der skuba und Universität ist dies unter dem Strich ziemlich dürftig. Nichtsdestotrotz geben die Antworten Einblicke in die Gefühlslage der Studierenden. Der Tenor ist spürbar: Die Studierenden haben genug vom Bildschirmunterricht, sehnen sich nach Präsenzunterricht und dem Austausch unter Mitstudierenden. Vielen fehlt das universitäre Umfeld – einige haben es noch gar nicht kennenlernen dürfen. Eine Situation, die von Studierenden und Dozierenden gleichermassen Geduld und Energie fordert.

Snowboarderin Jessica erzählt, wie sie ihren Traum zum Beruf macht und gleichzeitig auf Nichts verzichten muss. Leistungssport und Studium lassen sich unter ein Hut bringen und es macht verdammt viel Spass! Von Tomas Marik

Jessica Keiser ist eine professionelle Snowboardfahrerin. Sie hat eine sehr erfolgreiche Wintersaison hinter sich. Sie repräsentierte die Schweiz in der Disziplin Snowboard Alpin bei den Weltmeisterschaften in Slowenien und konnte sich zweimal unter den Top 15 platzieren. Jetzt, wo der Winter vorbei ist, schaut sie zurück auf ihre Saison und erzählt von den Herausforderungen, die der Spitzensport und das Studieren mit sich bringen.

Wenn du Dschungel, Weihnachtskitsch und Tradition suchst und du schon immer eine fremde Sprache im Sportstudio lernen wolltest, dann bist du in Krakau richtig! Ein Erfahrungsbericht darüber, wie man sich während eines Erasmusaufenthaltes zu Hause fühlen kann. Von Nicole Traber und Marion Florianne Knöpfel

Unser drittes Semester im Master sollte für uns ein ganz besonderes werden – wir hatten uns für einen Auslandaufenthalt in Krakau an der Universität Jagielloński entschieden. Die Universität, welche im Jahre 1364 gegründet worden war und somit zu den ältesten Europas zählt, besuchen ungefähr 40`000 Studierende – also eine Vielzahl mehr als wir es von Basel gewohnt sind.

Es gibt Dinge, die sollte man im Seminar besser nicht sagen. Wir haben ein paar davon zusammengetragen. Von der Redaktion

Mit den mündlichen Beiträgen in den Seminaren am Histi ist es ja so eine Sache: Viele Leute sagen prinzipiell gar nichts. Nie. Sie verschanzen sich hinter ihren Laptops und man fragt sich, ob sie überhaupt wissen, in welcher Lehrveranstaltung sie sich gerade befinden. Auf der anderen Seite gibt es diejenigen KommilitonInnen mit einem ausgeprägten Mitteilungsbedürfnis. Sie haben immer etwas zu melden. Mit besonderer Vorliebe führen sie eine geisteswissenschaftliche Autorität an, die ihrem an sich schwachen Argument den Anschein von geistigem Tiefgang verleihen soll («Mit Foucault könnte man sagen…»)

Ein Auslandsemester ist nicht immer eitel Sonnenschein, vor allem in der süditalienischen Metropole Neapel. Toll war’s trotzdem. Von Carina Basig

Napoli sehen und sterben. Wer die Stadt besucht, wird schnell merken, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, dieses Zitat auszulegen. Man kann in Frieden sterben, weil man die Stadt gesehen hat und es auf der Welt nichts Schöneres zu sehen gibt. Oder aber man stirbt, weil man sich die Stadt ansieht und dabei von der Mafia erschossen oder von einem Motorrad überfahren wird. Beides scheint mir realistisch.

Was haben das Mensa-Aufräumsystem mit der katalonischen Sezession und der UB-Kaffee mit einer Socke zu tun? Lest selbst. Von Luca Thoma

Wer in den letzten Monaten sein oder ihr Mittagsmahl in der Mensa genossen hat, der wird sich über die Menschenaufläufe beim Ausgang gewundert haben. Was ist denn hier bloss los? Hat sich der katalonische Sezessionskonflikt auf die Mensa ausgeweitet? Wird für einen nüchterneren Schreibstil in der SV-Menübeschreibung demonstriert?

Über die akademische Viertelstunde. Von Tomas Marik

Vielen Erstsemestrigen ist es sicher schon einmal passiert. Man geht in der ersten Woche seines Studiums zur Vorlesung oder ins Proseminar, und wenn dann endlich der richtige Raum gefunden wurde, ist niemand da. Verunsichert kontrolliert man noch den eigenen Stundenplan, um sich zu vergewissern, ob es doch der richtige Raum ist. Doch bald kommen schon die ersten Studierenden, und man kann sich erleichtert, und noch ein wenig schüchtern, in die letzte Reihe setzen.

Halb verfaulte Avocados im Spülbecken? Ach was! Das Leben in einem Studentenwohnheim macht trotzdem Spass. Von Carina Basig

Wie man sich das Leben im Studentenheim vorstellt: Chaotisch, schmutzig, laut. Der Chemiestudent tanzt in der Küche zwischen ungewaschenem Geschirr mit der eben neu eingezogenen, hübschen Asiatin. Ein paar Geisteswissenschaftler grölen auf dem Sofa und trinken Bier und der Jurist kontrolliert zum dritten Mal mit ungeduldigem Blick auf seine Uhr ob er sein Essen nicht doch jetzt schon aus der Mikrowelle holen kann, um diesem Irrsinn zu entfliehen. Irgendwo in einer Ecke sitzt schliesslich immer irgendjemand, der gerade erst frühstückt, während die anderen schon wieder feiern.

Was tut man eigentlich mit seinen alten Seminararbeiten? Ein Versuch über eine mögliche Art der Wiederverwertung. Von Emmanuel Heman

Das Schreiben von Proseminar- und Seminararbeiten verlangt bekanntlich eine hohe Frustrationstoleranz: Man betreibt jede Menge Aufwand und gelesen werden die Texte vielleicht von einer knappen Handvoll gutmütiger Menschen – wenn man Glück hat. Anschliessend wandert der Stapel Papier in der Regel schnell in die Schublade. Dafür weiss man am Ende, dass man im Falle einer akademischen Karriere schon fleissig geübt hat. Dabei wäre so viel Übung wahrscheinlich gar nicht nötig.